NV.Atlas

Bewährt hat sich die Sportbootkarte aus dem Verlag Nautische Veröffentlichungen sowohl im Design, als auch im handlichen Format seit 35 Jahren auf unzähligen Sportbooten. Bislang war es die Größe DIN A2, an die sich im Einsatz die Skipper sowohl am Kartentisch, als auch im Cockpit gewöhnt haben.
Dass es noch besser geht, machen die die neu aufgelegten NV Karten, die es zukünftig als optimierten handlichen Atlas in DIN A3 Größe gibt, deutlich. „Die Idee für das neue Format entstand, als wir die Karten für die Elbe gemacht haben“, erinnerte sich Geschäftsführer Hasko Scheidt. Als fortlaufendes Gewässer ist bei der Elbe der Kartenwechsel vorgegeben und damit die Atlasform naheliegend.


Ziel dabei war, das im Gegensatz zu den Binnengewässern eine Spiralbindung für das neue Format nicht in Frage kam, sollte doch noch ein Kursdreieck anzulegen sein und handwerklich wie gewohnt in der Karte gearbeitet werden können. Auch musste im aufgeschlagenen Format das gewohnte und bewährte Din A2 Kartenformat weiter beibehalten werden. Dadurch ergab sich ganz Nebenbei der Vorteil des schnelleren Nachschlagens durch die vorgegebene Ordnung, bei gleichzeitig geringerem Platzbedarf während der Aufbewahrung im Kartentisch.

Eine Reihe von technischer Herausforderungen waren zunächst zu meistern, durfte doch durch die Bindung keinerlei Information im Kartenfalz
verschwinden, auch musste der Blattschnitt an einigen Stellen angepasst werden, damit navigatorische Zusammenhänge nicht auseinander gerissen werden. „Jede Karte hat im Druck, abhängig von der Seitenzahl, eine exakte, softwareberechnete Falzposition, denn nur so ist gewährleistet, dass
über das gesamt Kartenwerk der Ausgabe keine Information im Falz verschwindet“, entkräftet der Firmenchef durchaus berechtigte,


Bleibt letztendlich die Frage, wie der Kunde die gebundene Form aufnimmt. „Die Händlerresonanz während der weltweit größten Händlermesse Maritim Equipment Trade Show (METS) in Amsterdam im Herbst des vergangen Jahres, war sehr positiv“, berichtete Scheidt, der im neuen Format auch Kundenwünsche berücksichtigt sieht. Rund ein halbes Jahr haben die Mitarbeiter des Verlags an der Entwicklung gefeilt.
Neben der Elbe wurden als erste Kartensätze die Bahamas sowie die ganz neu entwickelte, fünfteilige Atlas-Serie „Niederlande“ produziert. „Nachdem das Prinzip steht, ist die Umsetzung für die anderen Kartenserien wenig problematisch“, erläutert Scheidt, da alle Informationen Datenbank gestützt sind, müssen lediglich Schriftenanteile oder kleine Symbole bei Bedarf minimal verschoben werden, damit nichts im Falz verloren geht.
Nach wie vor wird auch der NV.Atlas mit der in der Praxis bewährten praktischen Kunststoffhülle geliefert, so dass die aufgeschlagene Karte weiterhin vor Spritzwasser geschützt ist.

Kommentare zu diesem Thema

  1. Roland H. sagte

    25.11.2020

    Sehr gute Idee! Handlich und praktisch.

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