EDB 20 Picardie
Oise, Canal latéral à l’Oise, Canal de Saint-Quentin, Escaut canalisé, Escaut grand gabarit, Aisne, Canal latéral à l’Aisne, Canal de l’Oise à l’Aisne, Canal du Nord, Canal de la Sensée, Somme.
Die Landschaft der Picardie ist von unzählichen, befahrbaren Wasserwegen durchzogen und stellt eines der dichtesten Wasserwegenetze ganz Frankreichs dar.
Als Verbindung des Nordens mit Paris, findet auch heute noch reger Handelsverkehr auf diesen Kanälen statt, aber auch viele Freizeitschiffer, die sich zwischen Paris und Belgien aufhalten, sind hier unterwegs.
Kommen Sie aus dem pariser Großraum, beginnen Sie Ihre Fahrt auf der Oise. Sie mündet talabwärts in die Seine und stellt einen der wichtigsten Nebenflüsse von dieser dar. Auch auf der Oise begegnen Ihnen viele Lastkrähne, es gibt jedoch eine Vielzahl an Häfen und Liegeplätzen, in denen Freizeitschiffer immer herzlich willkommen sind.
Am Ende der Oise müssen Sie für die Weiterfahrt zwischen zwei Kanälen wählen: Dem alten Canal Saint-Quentin und dem Canal du Nord.
Der Canal Saint-Quentin ist mit seinen vielen Tunneln auf jeden Fall der spannendere von beiden, auf dem Canal du Nord, der ein Kompromiss zwischen den Freycinet-Kanälen und den großen belgischen Kanälen darstellt, kommen Sie jedoch schneller voran.
Eine weitere Strecke führt über die Sambre und die Maas, sie ist zur Zeit allerdings für die Schifffahrt gesperrt.
Die Somme stellt zweifelsfrei den touristisch interessantesten Wasserweg der Picardie dar. Auf diesem Fluss, der für Freizeitschiffer aus England eine gute Alternative zur Seine ist, findet nahezu kein Handelsverkehr mehr statt. Spannende Etappen auf dieser Strecke liefern die Städte Saint-Valéry, Abbeville und Amiens. Laufen Sie diese Orte an, entgehen Sie zudem den starken Einflüssen der Gezeiten.
Auch die Aisne - die nach Osten und in die Täler von Marne und Maas führt - sowie ihre Kanäle, gehören mit zu den Wasserwegen der Picardie. Die Navigation auf diesem Fluss ist eine gute Art, um Paris und die zahlreichen Ausflugsschiffen zu umgehen.
Die Aisne ist bei Freizeitschiffern eher unbekannt und wird auch von Binnenschiffern nur wenig befahren.
Maßstab 1:50.000/1:25.000, 2015. Dreisprachiger "Guide fluvial" (frz./engl./dt.) von Editions du Breil. Durchgehend farbige Kartenzeichnungen, der Text enthält nautische und touristische Hinweise.
Der nautische Kompass für Frankreichs Binnengewässer
Der renommierte Fachverlag Éditions du Breil bietet mit den legendären „Guides Fluviaux“ unverzichtbare Begleiter für Frankreichs Binnenwasserstraßen. Ob für Hausbooturlauber, Yachtbesitzer oder Kanuten: Die Karten zeichnen sich durch ihre enorme Präzision und Tiefe aus.
Bekannt ist Éditions du Breil vor allem für seine nutzerfreundliche Aufbereitung. Alle Revierführer sind dreisprachig (Deutsch, Französisch, Englisch) verfasst und kombinieren nautische Fakten mit wertvollen touristischen Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Gastronomie entlang der Route. Ob auf dem Canal du Midi, in der Bretagne oder im Elsass, die robusten Karten im praktischen A4-Format garantieren eine sichere Navigation und eine entspannte Reiseplanung.
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